Dezember 2009 - Aktuelles zum Thema
27.12.2009
An Irishman's Diary
Irish Times schreibt am
24.12.2009 in "An Irishman's Diary":
Die Autorschaftsfrage ist so gut wie entschieden: Edward de Vere, der Graf Oxford macht das Rennen.
27.12.2009
Vorschau: WDR 3 Guttenbergs Welt, 24. 1. 2010
Dass sich viele Dinge in der Biographie William Shakespeares
nicht zusammenfügen, hat auch schon viele Leser beschäftigt. Wie konnte so ein
einfacher Bursche vom Lande solche feinen Bühnenstücke herstellen? Kurt Kreiler
glaubt, die Rätsellösung zu kennen, und tippt auf den 17. Earl of Oxford als
wahren Autor des Hamlet. Vorschau zur Sendung.
27.12.2009
Ein Rettungsversuch für Straford in London-Times?
Richard Owen behauptet in London Times, den Nachweis führen zu können, dass Shakespeare / Shakspere Katholik gewesne sei! Und warum dieser Versuch? Offenbar, um die unerklärliche Lücke zwischen Shaksperes Biographie und den Detailkenntnissen über Italien in Shakespeares Werk zu schließen. Mehr dazu.
21.12.2009
Shakespeares Autorschaftsfrage:
Deutsche Shakespeare-Gesellschaft lockert ihr Tabu.
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In ihren Newsletter 2009/2 nahm die DSG folgenden Hinweis auf:
Kurt Kreiler veröffentlicht im Insel-Verlag eine "Oxfordianische" Shakespeare-Biographie: Der Mann der Shakespeare erfand: www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661511,00.html#ref=rss
Während bisher alles zum Thema „Autorschaftsfrage" nur mit scharfer Zurückweisung oder Hohn und Spott oder Missachtung behandelt wurde, bahnt sich jetzt ein Politikwechsel an. Und warum? "Es wird schwer sein, Kreilers Plädoyer zu entkräften" (Roland H. Wiegenstein). Literaturinteressierte sehen darin vielleicht nur einen kleinen Schritt, für die DSG ist ein Riesensprung.
Ein Hinweis auf Emmerichs Film „Annoymous" fehlt dann auch nicht.
20.12.2009
Prof. William Leahy, Brunel University London:
Shakespeares Autorschaftsfrage ist wissenschaftlich berechtigt und notwendig.
Die Versuche verschiedener
Shakespeare-Forscher im letzten Jahrzehnt, eine schlüssige Biographie vorzulegen (u. a. Greenblatt,
auch Shapiro) sind nicht nur gescheitert sind, sondern können, wie Prof. Leahy aufzeigt, wissenschaftlich nur als
eine Reaktion auf die Oxfordische Herausforderung verstanden werden;
insbesondere auf Charlton Ogburns bahnbrechendes Werk The Mysterious
William Shakespeare (1984).
Die führenden Wissenschaftler beteiligten sich an der Debatte um die Autorschaftsfrage, ohne es zuzugeben; reagierten wissenschaftlich auf ein Werk, das als „lunatic book" („verrückt") bezeichnet wird, also aus dieser Sicht eigentlich keine Beachtung verdient hätte. Der „Tod des Autors" wird im Sinne des "New Historicism" unhinterfragt geglaubt und paradoxer Weise gleichzeitig die „Rückkehr des Autors" verkündet.
The Shakespeare Authorship Question - A Suitable Subject for Academia?
18.12.2009
Vom Himmel gefallene Genies
Alle Jahre wieder - kommt nicht nur das Christkind, sondern
in seinem Schlepptau auch die Frage, ob der Geburtstermin Jesu überhaupt
stimmen kann... Auch in Sachen Shakespeare ist das so. Dass dieser relativ
unbemittelte und ungebildete Schauspieler und Theaterunternehmer aus Stratford
nicht gleichzeitig auch das große Dramatikergenie gewesen sein konnte, ist mit
einigermaßen skeptischem Hausverstand relativ leicht nachvollziehbar. Es sei
denn, man glaubt an den quasi vom Himmel gefallenen Genius - eine für die
bürgerliche Kunsttheorie nicht unwesentliche Vorstellung, quasi ihr
Weihnachts-Wunder. Darum hält sie auch so hartnäckig daran fest.
Mehr unter: Wiener Zeitung
18.12.2009
Leserbrief: Plädoyer für de Vere
Hanno Wember plädiert ebenfalls für Edward de Vere
© Die Berliner Literaturkritik, 18.12.09
Hanno Wember ist froh, dass die lange tabuisierte Diskussion um die Autorschaft der „Shakespeare'schen" Werke wieder aufgeflammt ist und verweist auf Detobels und Kreilers Verdienste bei der Beweisführung zugunsten Edward de Veres.
Die Rezension, die Roland H. Wiegenstein geschrieben hat, finden Sie hier.
17.12.2009
Leserbrief: Shakespeares' Autorschaft
Die Erkenntnisse zu De Vere sind nicht neu
© Die Berliner Literaturkritik, 17.12.09
Der Shakespeare-Experte Robert Detobel weist darauf hin, dass er selbst in Band X des „Neuen Shakes-peare Journals" versucht hat, die Urheberschaft der Shakespeare'schen Werke zweifelsfrei zu klären.
Die Rezension, die Roland H. Wiegenstein geschrieben hat, finden Sie hier.
17. 12. 2009
Dr. Richard Waugaman, MD
A Psychoanalytical Study of Edward de Vere's Tempest
Journal of the American Academy of Psychoanalysis and Dynamic Psychiatry
Examining many significant connections between de Vere's life and The Tempest
There is
now abundant evidence that Freud was
correct in believing Edward de Vere (1550-1604) wrote under the pseudonym
"William Shakespeare."Such studies promise to bring our understanding of Shakespeare's works
back into line with our usual psychoanalytic approach to literature, which
examines how a great writer's imagination weaves a new creation out of the
threads of his or her life experiences.
16.12.2009
Brief Chronicles erweitert das Team der Herausgeber
Das interdisziplinäre Journal der Shakespeare Fellowship, das die Autorschaftsfrage aus Oxfordischer Sicht behandelt, gab bekannt, dass dasTeam der Herausgeber um fünf anerkannte Wissenschaftler erweitert wurde. Es sind dies:
Geoffrey M. Hodgson, PhD, Research Professor in Economics at. The University of Hertfordshire in England
Donald Ostrowski, PhD, a Research Advisor in the Social Sciences and a Lecturer at Harvard University's Extension School
Mike Hyde, PhD in English from Tufts University, an MA from Tufts, and a BA in English with high honors from Harvard College.
Ren Draya, PhD, a Professor of British & American Literature at Blackburn College, a small liberal arts school in central Illinois,
Carole E Chaski, PhD, the President of ALIAS Technology LLC, Executive Director of the Institute for Linguistic Evidence.
Brief Chronicles' not-so-brief editorial team
Der Mann, der Shakespeare erfand
Eine Romanbiografie - informativ und spannen
wie ein Krimi!
Kurt Kreiler hat den "Fall Shakespeare" nun neu aufgerollt. Seine
erstaunlichen, aber wissenschaftlich fundierten Thesen: Der Dichter William
Shakespeare hat nichts zu tun mit dem Schauspieler und Geldverleiher William
Shakspere aus Stratford-upon-Avon. Hinter dem literarischen Pseudonym
Shake-speare verbirgt sich der gebildete Aristokrat Edward de Vere, Earl of
Oxford, der am Hofe von Queen Elizabeth I. ein- und ausging...
Auf knapp 600 Seiten erzählt Kreiler nun spannend aber auch nachdenklich die
Geschichte von Edwar de Vere, Earl of Oxford und fügt bekannte sowie
überraschend neue Argumente für dessen literarisches Doppelleben als
"William Shakespeare" zu einem Puzzle zusammen.
Lesen Sie mehr unter: « Lettra » vom 03.12.09
Globe Theater London, 28. 11. 2009
Aus Anlass des dreihundertsten Jahrestages der Shakepeare Biographie von Nicholas
Rowe fand Im Globe-Theater in London am 28. November eine Tagung statt: "Shakespeare:
From Rowe to Shapiro". Vertreter aus dem Zentrum der akademischen Forschung machten in ihren
Beiträgen Konzessionen im Hinblick auf „berechtigte Zweifel", die unerwartet
und beispiellos waren:
Professor Brian Cummings (University of Sussex), sprach zu der Problematik der Chronologie der Shakespeare-Stücke und verließ dabei traditionelle orthodoxe Standpunkte. Er sagt u. a:
- Die Frage der Chronologie ist sehr problematisch.
- Wir können keines der Shakespeare-Stücke genau datieren.
- Unter Shakespeare verbirgt sich eine chronologische Zeitbombe.
- Wir sollten offener über die Natur des Problems schreiben.
Von Professor James Shapiro (Columbia University / USA) war u. a. zu hören:
- Die anti-Stratfordische Bewegung ist eine Folge des Mainstreams der akademisch-wissenschaftlichen Arbeit.
- Emmerichs Film 'Anonymous' wird die Ansicht vertreten, dass Shakespeare nicht Shakespeare ist.
- Die Debatte wird nicht einfach zu lösen sein.
Professor Graham Holderness, (University of Herefordshire) gab in der Diskussion folgendes Statement ab:
- Wenn Sie die Stücke Shakespeares lesen und daraus eine Biographie ableiten wollen, wäre es nicht die von Rowe, sondern die des Grafen von Oxford.
Der ausführliche Bericht ist nachzulesen:
Shakespeare-Oxford Society blog, 7. December, 2009:
SAT
trustee Julia Cleave reports on Shakespeare bio conference at The Globe,
Ferner: Shakespeares Biographie ist die von Edward de Vere!
Das Genie saß am Hof
Roland H. Wiegenstein schreibt am 02.12.09 in "Die Berliner Literaturkritik" über Kurt Kreilers Buch „Der Mann, der Shakespeare erfand":
Als die geistvoll-graziöse „Novelle" von 1573 über den „unglücklichen
Fortunatus" (sie gilt als erste in der englischen Literatur) 2007 auf
Deutsch erschien, herausgegeben von Kurt Kreiler, konnte man fast
sicher sein, dass da noch mehr käme. Nämlich: „Der Mann, der
Shakespeare war - Edward de Vere, Earl of Oxford" ; die ausführliche
Biografie zu der These, die Kreiler seit Jahren verficht: der Verfasser
des „Fortunatus", Edward de Vere, 17. Earl of Oxford, sei der wahre
Shakespeare, der sich das Pseudonym des Händlers, Wucherers und
Schauspielers aus Stratford-upon-Avon habe gefallen lassen, weil es für
einen Angehörigen des Hochadels, zu dem de Vere gehörte, ungehörig
gewesen sei, etwas anderes als beiläufig geschriebene Lyrik zu
veröffentlichen...
Lesen Sie den ganzen Artikel unter: Die Berliner Literaturkritik vom 02.12.09
German scholar claims Earl of Oxford "invented" Shakespeare
We'll have to wait until next year to read an English-language translation, but the UK's Daily Telegraph reported last week that a new book by German literary scholar Kurt Kreiler
claims to advance the most substantial argument yet that the plays
attributed to William Shakespeare were actually written by Edward de
Vere, the 17th Earl of Oxford.
Lesen Sie den ganzen Artikel unter: The Buffalo News vom 01.12.09
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