Preisverleihung
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Die „DEUTSCHE SHAKESPEARE-GESELLSCHAFT"
verleiht ersten Preis an Oxfordianer!
Edward de Vere, 17. Graf von Oxford (Rhys Ifans), alias „Shake-speare" in Anonymous
Während der Shakespeare-Tage („Glaube und Zweifel bei Shakespeare") wurde am 21. 4. 2012 der erste Preis des DSG-Preisausschreibens zum Film Anonymous an Raimund Kapl vergeben und stellvertretend von Elke Brackmann, die daran maßgeblich mitgearbeitet hatte, in Bochum entgegengenommen.
Was der Vorstand nicht ahnte, war, dass er damit die Arbeit von Oxfordianern ausgezeichnet und als fundiert anerkannt hat.
Am 8. April hatte Dr. Fuchs, Mitglied des Vorstandes, dem Gewinner im Namen des Vorstands der „Deutschen Shakespeare-Gesellschaft" mitgeteilt, dass sein Beitrag zur Fehlersuche in Anonymous für den ersten Preis nominiert wurde: „Zu Ihrer sehr fundierten Arbeit möchten wir Sie ganz herzlich beglückwünschen."
Außerdem teilte er mit, dass sowohl der Fehlerbericht als auch das mit eingereichte Kreuzworträtsel auf der Homepage der Gesellschaft veröffentlicht werden solle.
Diese Zusage wurde bisher nicht eingehalten.
Der Gewinner Raimund Kapl hatte in seiner Antwort an Dr. Fuchs mitgeteilt, dass er sich bei der Ausarbeitung weiterer Hilfen bedient habe - was bei Preisausschreiben selbstverständlich immer möglich ist. Den Hinweis, dass er Oxfordianer ist und seine detaillierten Angaben auf oxfordianischen Arbeiten und jahrzehntelangen Forschungen beruhen - vor allem denen von Robert Detobel, die zum größten Teil auch veröffentlicht sind -, gab er nicht.
Zweifel, ob er auch dann noch den Preis erhalten hätte, waren nicht unbegründet.
Die Banalität der Fragen
Das beckmesserisch ausgedachte Preisausschreiben war eine willkommene Vorlage, um die sachliche genaue und gänzlich unromantische Arbeit der Oxfordianer unter Bewies zu stellen. Das ist gelungen und die „Deutsche Shakespeare-Gesellschaft" hat es bestätigt. Prof. Döring, Präsident der Deutschen Shakespeare Gesellschaft, meint nämlich, dass Oxfordianer Amateure und „Romantiker" seien. Die jetzt prämierte sehr fundierte Arbeit zeigt etwas anderes.
Es ist an der Zeit, über die Banalität der Fragen (siehe "Stratfords Fragestunde") nachzudenken, die in der „Deutschen Shakespeare-Gesellschaft" gestellt werden dürfen, und die echten Fragen zu erörtern, die dort unterdrückt oder als „romantisch" diffamiert werden.
Der Film mag 49 Unrichtigkeiten und historische Fehler enthalten, wahrscheinlich sind es noch mehr. Aber er enthält auch mindestens 7 x 7 Wahrheiten. Vor allem die, dass „Shakespeare" oder „Shake-speare" der Dichtername von Edward de Vere, dem 17. Grafen von Oxford, ist.
Die ungeklärte Identität
Anlass zum Nachdenken innerhalb der „Deutschen Shakespeare-Gesellschaft" sollte auch eine Kritik der Bochumer Tagung geben, die am 2. Mai 2012 in der FAZ zu lesen war.
Andreas Rossman führte dort u. a. aus: „Über seinen (d. h. Shakespeares) persönlichen Glauben zu spekulieren, ist nicht nur wegen seiner ungeklärten Identität ziemlich müßig".
„7 x 7 Unrichtigkeiten in Anonymous"
Grundlegende Hinweise zum Thema hier