Neue Shake-speare Gesellschaft
'Neue Shake-speare Gesellschaft' gegründet
Aus dem Kreis der Herausgeber, Mitarbeiter und Leser des seit 1997 veröffentlichten "Neuen Shake-speare Journals" wurde am 27. 3. 2010* in Hamburg
die '"Neue Shake-speare Gesellschaft e.V.' gegründet, die sich zur Aufgabe macht, die
öffentliche Aufmerksamkeit auf Edward de
Vere, den 17. Grafen von Oxford (1550-1604) als den Autor von Shakespeares
Werken zu lenken und wissenschaftlich fundierte Kenntnisse darüber zu
verbreiten.
Die Gesellschaft versteht sich als Forum und Interessenvertretung für
Shakespeareforscher und -interessierte des deutschsprachigen Raums, mit engen
Kontakten, vor allem zu englischsprachigen oxfordianischen Gesellschaften in
Großbritannien und den USA.
Die Gesellschaft stellt sich die Aufgabe, verschieden Projekte zu fördern:
- Das „Neue Shake-speare Journal" wird als Jahrbuch weitergeführt.
- Die Internetseite www.shake-speare.de bietet grundlegende Informationen zum Thema. Sie wird laufend ergänzt und berichtet über aktuelle Entwicklungen.
- Geplant sind ferner Übersetzungen und Editionen der Werke Shakespeares/De Veres sowie Kolloquien zum wissenschaftlichen Austausch und zur Information für alle am Thema Interessierten.
Das diesjährige Jahrbuch wird sich dem Thema "John Thomas Looney und Sigmund Freud" widmen. Beiträge zum Jahrbuch sowie Themenvorschläge und Diskussionsbeiträge zur ersten Mitgliederversammlung der Gesellschaft im Frühjahr 2011 sind willkommen.
Die Gesellschaft ist offen für alle, die an der Shakespeare-Forschung interessiert sind und für die die Frage nach der Verfasserschaft von Bedeutung für das Verständnis der Werke ist. Sie lädt zur Mitgliedschaft und zur Mitwirkung an der Debatte ein und begrüßt Förderer und Unterstützer.
In den Vorstand der Gesellschaft wurden Dr. Uwe Laugwitz und Hanno Wember
gewählt.
Den Wissenschaftlichen Beirat bilden:
Robert Detobel (Frankfurt/M.)
Walter Klier (A-Innsbruck)
Dr. Jan Scheffer (NL-Utrecht)
Frank-Patrick Steckel (Berlin)
Prof. Gerold Wagner (A-Bidein)
Robert Detobel und Walter Klier sind international angesehene
Shakespeare-Forscher und Verfasser von grundlegenden Werken zum Thema.
Prof. Gerold Wagner und Dr. Jan Scheffer sind Vertreter der akademischen Wissenschaft
und der interdisziplinären Forschung.
Frank-Patrick Steckel ist Regisseur und
Shakespeare-Übersetzer.
Die Besetzung des Beirats steht repräsentativ für die Mitglieder der Gesellschaft, in der sich Shakespeare-Interessierte unterschiedlicher Art zusammenfinden Literaturwissenschaftler, Theaterpraktiker, Übersetzer, Akademiker der unterschiedlichsten Fachdisziplinen und Literaturliebhaber aus allen Lebensbereichen. Zur Gesellschaft wird u. a. auch Dr. Kurt Kreiler gehören, der mit seinem Buch über Edward de Vere die Diskussion in der letzten Zeit sehr belebt hat.
Die Gesellschaft wählt nicht ohne Grund in ihrem Namen die Schreibweise „Shake-speare". In den ersten Shakespeare-Dramen, die ab 1598 nicht mehr anonym gedruckt wurden (Richard II, Richard III, Heinrich IV), erschien der Name des Verfassers in der Schreibweise „Shake-speare" auf der Titelseite; ebenfalls findet sie sich in der ersten Hamlet-Ausgabe, bei King Lear ("Shak-speare") und in der Erstausgabe der Sonette. Der Bindestrich ist ein deutlicher Hinweis auf einen „sprechenden Namen": Shake-speare war ein Pseudonym.
* Der 27. März ist „Welttag des Theaters" der UNESCO.